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#038 LUMA, Nürnberg

LUMA – das ist japanische Cross-over-Küche mit hochwertigsten Produkten, serviert in modern schlichtem Ambiente.

Die Gastgeber

Gastgeber sind Daniela und Daniel Pfeiffer, die ihre Leidenschaft fürs Reisen, gutes Essen und für die Gastronomie verbunden und dieses spezielle Konzept kreiert haben.

Die Idee für das LUMA stammt aus den USA und dass asiatisch inspirierte Küche auch in Deutschland auf offene Geschmacksnerven trifft, zeigen die zahlreichen Auszeichnungen, die sie mit ihrem Restaurant seit ihrer Eröffnung im Dezember 2016 schon erhalten haben.

Neben dem LUMA betreiben Daniela und Daniel bereits seit über 5 Jahren das Steakrestaurant Gusto Natural in Nürnberg und arbeiten gerade zusammen mit ihrem Küchenchef Christian Brieske am Aufbau des Caterings Fraeulein Erika – Urban Caterer.

Meine Erfahrung im LUMA als Gast

Die Einrichtung im LUMA ist sehr schlicht und modern. Ein besonderer Blickfang sind die Wolkenlampen an der Bar im Eingangsbereich des LUMA und die begrünte Wand im hinteren Teil des Restaurants. Für einen gemütlichen Abend mit etwas mehr Privatsphäre, sind die am Rand eingebauten Sitznischen optimal. Da ich an einem wunderschönen Sommertag im LUMA bin, kann ich im ruhigen und großzügigen Außenbereich essen, wo im Hintergrund entspannende Loungemusik läuft. Der Service im LUMA ist charmant, freundlich, natürlich und sehr aufmerksam.

Ich liebe Vorspeisen in asiatischen Restaurants und deshalb bin ich dem Küchenchef unglaublich dankbar, der mir gleich 5 verschiedene davon zum Probieren schickt. Bevor es mit den Vorspeisen startet, bekomme ich – wie alle Gäste – als Gruß aus der Küche eine Pilzravioli mit Sojaluft serviert. Eine sehr nette Aufmerksamkeit der Küche, die sehr fein schmeckt.

Nachdem Daniela mir im Interview die Legendary Luma Bang Bang Shrimps (12€) empfohlen hat, muss ich diese natürlich auf jeden Fall probieren – und sie sind wirklich extrem lecker! Außen knusprig, innen zart und mit einer gewissen Schärfe.

Zusätzlich bekomme ich noch Gomae (Wurzelspinat) blanchiert mit Sesamsoße (6€). Die süße Sesamsoße ergänzte den Wurzelspinat wunderbar und ist eine leichte, süße Vorspeise. Besonders erfrischend ist die Ceviche vom fränkischen Saibling, die mit Avocado, Mango und Brotchips serviert wird.

Was natürlich in einem japanischen Restaurant nicht fehlen darf ist das Sushi. Serviert wird Hoso Maki (3,50€) und Crispy Ebi mit Chili Mayo (9€), dazu eine hausgemachte Sojasauce. Um möglichst viele Vorspeisen probieren zu können sind meine Portionen übrigens etwas kleiner als normal. Alle Vorspeisen bieten sich aber grundsätzlich sehr gut zum Teilen an, wenn ihr mit mehreren Personen zu Gast seid.

Zum Hauptgang entscheide ich mich zwischen Bentoboxen (18€ – 38€), Austern und 8 weiteren „Main Specials“ (16€ – 28€) wie Rinderfilet, Lachs, Thunfisch und Lamm nach sehr guter Beratung für den gebratenen St. Pierre Fisch mit Pinienkernkruste und einer Garnele in warmer Miso-Vichyssoise (24€). Die Kruste besteht tatsächlich aus ganzen Pinienkernen und die Konsistenz der warmen Vichysoisse (cremige Suppe, die traditionell kalt serviert wird) ist sehr samtig und angenehm. Geschmacklich ist das gesamte Gericht sehr stimmig, nichtsdestotrotz fehlt hier leider nach der Geschmacksexplosion der Vorspeisen etwas die besondere Note. Als Beilage habe ich mich für Mango Cous Cous entschieden, dessen Besonderheit für mich die Größe der Cous Cous-Körner war. Es gibt auf der Karte auch leichtere Beilagenalternativen, die ebenfalls sehr gut zu diesem Gericht passen würden wie z.B. gebratener Pak Choi oder das asiatische Gemüse.

Eine weitere Besonderheit im LUMA ist auch die sehr umfangreiche Weinkarte mit ausgewählten europäischen Weinen und einer übersichtlichen aber sehr feinen Auswahl an Weinen aus aller Welt.

Ich bin mir sicher, dass die Dessertkarte jeden Süßspeisenfan glücklich macht. Die Karte hat von fruchtigen über cremige und schokoladige Desserts alles zu bieten. Das Signature Dessert ist ein Sweet Bento mit Ingwer Kuchen, Maracuja-Mangosorbet, einer Bananen-Mandel Frühlingsrolle und einer Yuzu-Frischkäse Tarte (16€). Obwohl ich diese nicht mehr alleine bezwingen kann, ist sie auf jeden Fall eine super Nachspeise zum Teilen. Ich entscheide mich für ein Mochi (2,50€), eine japanische Dessert-Praline, die mit Eis gefüllt (verschiedene Sorten zur Auswahl) und mit gedämpftem Klebereis umhüllt ist. Ein kleiner Happs, sehr geschmackvoll und somit eine super Abrundung eines ausgezeichneten Dinners, der auch noch geht, wenn eigentlich nichts mehr geht.

Mein Fazit: Das LUMA ist definitiv eine Bereicherung für die Gastro-Szene in Nürnberg und ist ein Ort, an dem man entspannt einen besonderen Anlass feiern oder einfach einen schönen Abend mit Freunden genießen kann und dabei seinen Geschmacksnerven ein spannendes Erlebnis bietet, das noch einige Zeit im Gedächtnis bleibt. Wenn ihr mit mehren Personen ins LUMA geht probiert unbedingt so viele Vorspeisen wie möglich, die sind wirklich der Hammer!

Vielen Dank an Daniela und Daniel und das gesamte LUMA-Team für diesen wunderbaren Abend und herzlichen Glückwunsch zu diesem außergewöhnlichen Konzept!

Daniela´s Tipps zum Thema Personalführung

Daniela ist im LUMA u.a. für die Personalführung verantwortlich. Sie ist selbst gelernte Hotelfachfrau und hat jahrelange Erfahrung in der Gastronomie und Hotellerie, deshalb ist ihr das Thema Mitarbeiterführung besonders wichtig. Dazu zählt, dass ihre Mitarbeiter Spaß an der Arbeit haben, die Entlohnung passt und keine Überstunden produziert werden. Wie das in der Gastronomie geht? Laut Daniela hat das die Person, die den Dienstplan schreibt in der Hand. Außerdem werden im LUMA die Arbeitszeiten der Mitarbeiter elektronisch durch das Tool Safescan erfasst, was eine minutengenaue Erfassung der Arbeitszeit ermöglicht.

Die Wertschätzung der Mitarbeiter ist ein weiterer wichtiger Aspekt, Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden und die Fluktuation zu verringern. Dazu gehört für sie auch, Wünsche der Mitarbeiter für Urlaub und freie Tage zu berücksichtigen und gemeinsam mit dem gesamten Team Dinge zu unternehmen (auch wenn das nicht immer einfach zu koordinieren ist), wie z.B. Minigolf spielen, Bowling sowie eine Weihnachtsfeier, um einfach mal Danke zu sagen.

Und vielleicht ist das das Geheimnis dafür, dass man sich im LUMA als Gast zwar umsorgt, gut beraten und wohl fühlt, jedoch keine  steife Athmosphäre entsteht. Wer aufgesetzt freundlichen Service sucht ist hier definitiv fehl am Platz!

Facts & Figures

Wo das LUMA in Nürnberg zu finden ist? Direkt auf der Rückseite der Lorenzkirche im ehemaligen Café Lorenz mit zahlreichen Parkmöglichkeiten in den umliegenden Parkhäusern.

Öffnungszeiten:

Täglich (außer sonntags) ab 9 Uhr.
Tageskarte 9-18 Uhr
Abendkarte ab 18 Uhr

Website LUMA

Website Gusto Natural 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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